Trekking – Outdoor – Bushcrafting

Ruine

Ruine der Burg Hohentwiel

burg-hohentwiel-singen-001686 Meter über normal Null befindet sich, auf der vulkanischen Quellkuppel des Bergs Hohentwiel die gleichnamige Festungsruine. Für einen kleinen Obolus, welcher zum Erhalt der Anlage genutzt wird, kann man ganzjährig die beeindruckenden Überreste der gewaltigen Festung – die im Jahr 1801 geschleift wurde – vollständig erkunden. Die ältesten Teile der Burg lassen sich bis ins Jahr 980 zurückverfolgen.

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Zwischenwerk 9A, Kölner Festungsring

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Der, normalerweise, verschlossene Eingang des Zwischenwerks 9a

Viel gibt es zum Zwischenwerk 9a nicht zu sagen. Die Anlage liegt, gut versteckt, in einem kleinen Wald nahe des Rheins auf dem Gelände einer ehemaligen, belgischen Kaserne, die zuvor – während des Krieges – als Kaserne der Wehrmacht diente. Im Inneren finden sich keine Spuren aus diesen Zeiten, jedoch zeugen diverse Gegenstände von der Nutzung als Treffpunkt für zwielichtige Gestalten.

Das Zwischenwerk 9A des Kölner Festungsrings wurde, anders als die dazu gehörende Hauptanlage – Zwischenwerk 9 diente während des Krieges als Zwischenlager für Deportationen – von der Bevölkerung als Luftschutzanlage genutzt. Der Schutz war eher dürftig, da in den Zwanziger Jahren das Dach der alten Infanteriestellung abgebaut worden, und die Einrichtung Treffern gegenüber dadurch anfälliger war.

Der Weg zum Zwischenwerk ist nicht befestigt, und wer sich dahin wagt, sollte gutes Schuhwerk tragen…

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Burg Windeck & Siegfall

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Schauplatz der Dämonenhochzeit … naja, Burgruine Windeck

Etwa 60 Kilometer östlich von Köln, an der Sieg gelegen, findet sich auf dem Siegsteig die Burgruine Windeck – ein weiteres Bauwerk der Grafen von Berg. „Berühmt“ wurde die Burg wohl 1997 durch die Verfilmung der John Sinclair Geschichte „Die Dämonenhochzeit“. Der knapp 2 Kilometer lange Aufstieg zur Burg zieht sich durch die Ortschaft Schlandern, und führt durch ein kleines Waldstück. Wenn man bereits in der Nähe ist, bietet es sich übrigens auch an den Siegfall – einem kleinen, künstlichen Wasserfall, an der Sieg zu besuchen…

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Lünette 9 – Der dunkle Teil des kölner Festungsrings

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Lünette 9, oder später auch „Lager Hitler“ – der vergessene Teil des Kölner Festungsringes

Lünette 9 – Einer der traurigen Überreste des Festungsbaus in Köln zur preussischen Zeit, als man sich vor den relativ regelmäßigen französischen Überfällen schützen musste. Der neuere Festungsring basierte teilweise auf mittelalterlichen Stadtmauern, welche ab 1815 ausgebaut und verstärkt wurden Bei einer Lünette handelt es sich um eine Form des Festungsbaus, der Sichelmondförmig angelegt wurde, dem jedoch ein Schutzwall fehlt. Quasi eine Art Bastion. Die Ziegelsteine wurden damals – ebenso wie Sandsteine – genutzt weil sie nicht splitterten, wie die Bruchsteine von Mauer

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Von Odenthal nach Altenberg – Burg Berge

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Von Odenthal zur Burg Berge, dem alten Stammsitz der Grafen von Berg

Eine kleine Wanderung vom kleinen, bergischen Örtchen Odenthal, zur Burg Berge – dem Vorläufer des touristisch bekannteren Schloss Burg. Burg Berge war der erste Sitz der Grafen von Berg, welche rechtsrheinisch bis in die Moderne einen enormen Einfluss übten. Viele der damaligen bergischen Ortschaften sind später von Köln eingemeindet worden und verloren danach leider an Bedeutung.

Von der eigentlichen Burg ist heute nur der Burghügel zu besichtigen, da die Steine der alten Burg von den Mönchen der ehemaligen Abtei Altenberg – heute als altenberger Dom bekannt – zum Aufbau des Selben dienten…

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Klosterruine Heisterbach – Die vergessene Schöne!

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Kloster Heisterbach – nicht nur Ruine, sondern auch in anderer Hinsicht sehr interessant…

Nahe der Ortschaft Heisterbacherrott, im Tal des heiligen Petrus, im Siebengebirge, finden sich die Überreste der ehemaligen Zisterzienserabtei Heisterbach. Die Abteikirche war im Mittelalter, nach dem Kölner Dom, für eine Zeit das zweitgrößte Kirchengebäude überhaupt. 1809 wurde es durch einen französischen Unternehmer größtenteils abgerissen, erhalten geblieben sind der Chor und einige, heute durch Bodenmarkierungen kenntlich gehaltene, Grundrisse. Teilweise wurde die so gewonnene Bausubstanz auch auf der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz verbaut.

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Burg Rheinfels & Sankt Goar

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Burg Rheinfels – die gut erhaltene und zu erkundende Ruine der alten Zolborg thront hoch über dem Rheintal bei Sankt Goar

Zwischen Hinsrück und Taunus, direkt am Rhein gelegen und in unmittelbarer Nähe zu den Burgen Katz und Maus, unterhalb der von ihr dominierten Burg Rheinfels, liegt Sankt Goar – ein malerischer Ort im Rheintal, der jedes Jahr unzählige Besucher fasziniert und bezaubert.

Da beginnt aber auch schon das – wenn man es so nennen will – Negative! Der Ort ist auf Tourismus ausgelegt, was bedeutet dass es den üblichen touristischen Nepp zu finden gibt. Aber mit einem Blick für diese Dinge, lässt sich dem zum Glück leicht entgehen, was vielleicht auch daran liegt dass der Ort nicht massiv vom Tourismus geprägt ist.

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Haus Fühlingen – Kölns vergessene Villa

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Haus Fühlingen bei Köln – Kein Spukhaus!

Westlich des Fühlinger Sees gelegen, findet sich eine Ruine, welcher man die ehemalige Größe und Pracht selbst heute noch, in ihrem zerfallenden Zustand anzusehen vermag; das Haus Fühlingen…

Die Geschichte des Ortes ist eine recht tragische – Freiherr Eduard von Oppenheim, Mitbegründer des Kölner Zoos, Gründer des Gestüts Schlenderhan und Sohn des Bankiers Abraham von Oppenheim (1831 – 1909 – Sein Grab findet sich auf dem Melatenfriedhof) erbaute das Anwesen auf dem Gebiet der Fühlinger Heide im Jahre 1884, um dort seiner Leidenschaft, dem Pferdesport, nachzugehen.

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Villa Orr – Die vergessene Schöne…

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Villa Orr bei Pullheim – Glanz vergangener Tage…

Die Villa Orr, nahe Pulheim, teilt mit unzähligen anderen verlassenen, und vergessenen Gebäuden ein Schicksal: Im Netz werden sie als Spukorte gehandelt, was einen gewissen Gruseltourismus zu diesen Orten fördert, dabei sind es einfach nur die Reste menschlicher Träume. Gefördert wurde dies auch durch eine lokale Klatschpresse mit weißer Schrift im roten Quadrat – und nein, BILD meine ich damit nicht. Das Gebäude selbst besteht quasi nur noch aus den Außenmauern. Ein Betreten des Geländes ist nicht möglich, da es umzäunt ist, und man die Privatsphäre der Besitzer auch respektieren sollte.

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