Trekking – Outdoor – Bushcrafting

Geschichte

Der Kölner Osten – Fotoimpressionen

014Köln ist nicht gleich Köln – viele der rechtsrheinischen Regionen wurden erst in den 1920er Jahren zu Köln eingemeindet, auf Bestreben von Konrad Adenauer hin. Die meisten Bürger der damals Bergischen Orte und Städte waren zwar dagegen, aber wann hörte die Politik je auf den Willen der Bürger? Mülheim war eine eigenständige Stadt, die seit dem Mittelalter immer wieder unter den Angriffen des ehedem feindlichen Kölns litt, die Orte Schweinsheim und Wichheim verschwanden irgendwann in den neu gegründeten Stadteilen Buchheim und Holweide …

Wie dem auch sei, einige Spuren dieser alten Ortschaften lassen sich heute noch immer erkennen, wenn man rechtsrheinisch im heutigen Köln unterwegs ist, und sind Ausflüge die Spaß machen und die auch erholsam sind, denn viele Strecken führen durch einen Rest der Natur, die damals breite Teile beherrschte… Weiterlesen

Wanderung von Linz am Rhein nach Oberwinter

    Der alte Ladekran der Basalt Actien Gesellschaft in Linz am Rhein

Der alte Ladekran der Basalt Actien Gesellschaft in Linz am Rhein

Eine kleine Wanderung von Linz am Rhein nach Oberwinter – eigentlich hatte ich vorgehabt bis Bonn zu kommen, oder zumindest bis Königswinter, aber das war auf Grund der Hitze (40° – selbst die Kamera hatte sich zwischenzeitlich abgeschaltet) leider nicht machbar. Muss gestehen, ich hatte zu wenig Wasser dabei und war am Ende etwas überhitzt. Egal – es war eine schöne Tour entlang des Rheines. Der Rest wird irgendwann einfach nachgeschoben. Angereist bin ich mit der Bahn, was abenteuerlich genug ist. Ich wollte ursprünglich nur bis Erpel fahren, und habe mich zu diesem Zweck auf die Infos der Bahn verlassen. Natürlich hielt der Zug erst in Linz, also eine Station übersprungen, aber was solls? Sind ja nur 3,5 Kilometer, also knapp 30 Minuten Fußmarsch…

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Auf der Suche nach Wüstungen und Vergessenem…

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Rumsey Historical Maps in Google Earth – Perfekte Hilfe bei der Suche nach Wüstungen…

Wer wie ich alten Gruben, Industrien oder gar vergessenen Örtchen etwas abgewinnen kann, der sollte häufiger seinen Blick in historische Karten werfen. Dort finden sich teils auch noch die Ortschaften, welche heute – beispielsweise – von Stauseen bedeckt sind, oder die schlicht im Laufe der Zeit aufgegeben und vergessen wurden. Doch wie kommt man an historische Karten ran, und wie bekommt man diese auf ein GPS, oder überträgt die Angaben auf neue Karten? Die Antwort ist einfach: Google Earth…

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Lünette 9 – Der dunkle Teil des kölner Festungsrings

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Lünette 9, oder später auch „Lager Hitler“ – der vergessene Teil des Kölner Festungsringes

Lünette 9 – Einer der traurigen Überreste des Festungsbaus in Köln zur preussischen Zeit, als man sich vor den relativ regelmäßigen französischen Überfällen schützen musste. Der neuere Festungsring basierte teilweise auf mittelalterlichen Stadtmauern, welche ab 1815 ausgebaut und verstärkt wurden Bei einer Lünette handelt es sich um eine Form des Festungsbaus, der Sichelmondförmig angelegt wurde, dem jedoch ein Schutzwall fehlt. Quasi eine Art Bastion. Die Ziegelsteine wurden damals – ebenso wie Sandsteine – genutzt weil sie nicht splitterten, wie die Bruchsteine von Mauer

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Von Bonn nach Königswinter – Am Ufer des Rheins

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Eine Wanderung von Bonn nach Königswinter – tolle Strecke!

Linksrheinisch dem Verlauf des Rheins stromaufwärtsvon Bonn nach Königswinter – eine nette kleine Strecke die auch optisch viel hergibt. Vorbei an herrschaftlichen und schönen Häusern, Denkmälern der Geschichte und den Blick auf das immer näher kommende Siebengebirge: So macht Wandern Spaß, jedenfalls bis man kurz hinter Gronau auf die im Sommer leider stark vertretenen Radfahrer stößt. Leider weil viele wenig Rücksicht nehmen!

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Schloss Burg – Zentrum der Macht im Bergischen

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Adolf von Berg – als Bronzeplastik wacht er über den Hof des neuen Stammsitzes der Grafen von Berg…

Schloss Burg an der Wupper – die Imposante Burganlage war der letzte Herrschaftssitz der Grafen von Berg. Die Vorgängerburg, Burg Berge, befand sich in der Nähe der kleinen Ortschaft Odenthals, und deren Steine ermöglichten, als Schenkung der Grafen von Berg an den Zisterzienserorden, den Aufbau des Altenberger Doms, welcher bis heute wegen seines Fensters und seiner wundervollen Architektur ein bekannter Anziehungspunkt ist.

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Der alte evangelische Friedhof in Köln Mülheim

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Der alte evangelische Friedhof der ehemaligen Stadt Mülheim am Rhein, heute zu Köln gehörend

Seit 1614 werden auf dem kleinen Gelände des alten evangelischen Friedhofs der alten Stadt Mülheim am Rhein, welches an der heutigen Bergisch Gladbacherstraße in Köln liegt, Bestattungen vorgenommen. Der kleine Flecken Erde gelangte im Jahre 1612 als Schenkung des Markgrafen Ernst von der Mark (Geb. 22.02.1590 – Gest. 1654 – es handelt sich dabei um eine Seitenlinie der Grafen von Berg, siehe auch Schloss Burg in Solingen) in den Besitz der ehemaligen Stadt Mülheim am Rhein. Die Grundbedingung für diese Schenkung war die Erlaubnis auch Lutheraner auf dem Friedhof beisetzen zu dürfen, was die ab 1609 durch die Grafen von Berg eingeführte Religionsfreiheit auch auf dass Bestattungswesen erweiterte.

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Der alte katholische Friedhof in Köln Mülheim

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Der alte katholische Friedhof der ehemaligen bergischen Stadt Mülheim am Rhein, heute zu Köln gehördend

Wann der alte katholische Friedhof in Köln Mühlheim dass erste Mal als Ort für Beisetzungen verwendet wurde, ist heute nicht mehr bekannt. Allerdings kann man davon ausgehen dass der Kirchhof der kleinen Kapelle St. Mauritius, damals eine Pfarrkirche welche der ehemaligen Abtei Deutz angehörte und die erstmalig 1160 erwähnung findet, seit eh und je für die Städte Mühlheim am Rhein sowie Buchheim (heute Stadtteile Kölns, damals dem Herzogtum Berg zugehörig – siehe auch Schloss Burg Solingen) als Begräbnisstätte Verwendung fand.

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Die Herler Burg

009Die kleine, verträumt liegende Wasserburg Haus Herl – im Volksmund als Herler Burg bekannt – wurde, so wie sie heute dort steht, im Jahr 1663 erbaut. Urkundlich erwähnt wird dass Haus Herl (Herine) mitsamt der zugehörigen Kapelle jedoch bereits im Jahr 1025. Damals wurde von dort aus eine Honschaft – die unterste Verwaltungseinheit in ländlichen Gebieten im rheinischen und bergischem Land – des Deutzgau, einer Mittelalterlichen Grafschaft, welche 1001 an Köln und 1101 an den Gründer der Grafschaft von Berg überging, verwaltet.

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Der Altenberger Dom

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Der Altenberger Dom im Winter 2010 – von einem Teil der ehemaligen Klosteranlage aus gesehen…

Der Altenberger Dom wurde aus den Steinen der alten Burg Berge – dem Stammsitz der Grafen von Berg, welche heute vor allem noch durch die imposante Burganlage Schloss Burg in Solingen bekannt sind, ist eigentlich kein Dom, sondern ein Münster. Allerdings ist der mittelalterliche Bau durch seine Schönheit im Volksmund als Dom bekannt.

Wenn man, von Köln kommend, über die Landesstraße L 101 in Richtung Wermelskirchen fährt, gelangt man hinter Odenthal in ein verträumtes, noch unberührt erscheinendes Tal welches durch die Dhünn durchflossen wird. Zu beiden Seiten erheben sich leichte Berghügel und die dörflich wirkende Umgebung macht einen gepflegten und romantischen Eindruck…

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