Trekking – Outdoor – Bushcrafting

Bergisches Land

Der Kölner Osten – Fotoimpressionen

014Köln ist nicht gleich Köln – viele der rechtsrheinischen Regionen wurden erst in den 1920er Jahren zu Köln eingemeindet, auf Bestreben von Konrad Adenauer hin. Die meisten Bürger der damals Bergischen Orte und Städte waren zwar dagegen, aber wann hörte die Politik je auf den Willen der Bürger? Mülheim war eine eigenständige Stadt, die seit dem Mittelalter immer wieder unter den Angriffen des ehedem feindlichen Kölns litt, die Orte Schweinsheim und Wichheim verschwanden irgendwann in den neu gegründeten Stadteilen Buchheim und Holweide …

Wie dem auch sei, einige Spuren dieser alten Ortschaften lassen sich heute noch immer erkennen, wenn man rechtsrheinisch im heutigen Köln unterwegs ist, und sind Ausflüge die Spaß machen und die auch erholsam sind, denn viele Strecken führen durch einen Rest der Natur, die damals breite Teile beherrschte… Weiterlesen

Von Odenthal nach Altenberg – Burg Berge

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Von Odenthal zur Burg Berge, dem alten Stammsitz der Grafen von Berg

Eine kleine Wanderung vom kleinen, bergischen Örtchen Odenthal, zur Burg Berge – dem Vorläufer des touristisch bekannteren Schloss Burg. Burg Berge war der erste Sitz der Grafen von Berg, welche rechtsrheinisch bis in die Moderne einen enormen Einfluss übten. Viele der damaligen bergischen Ortschaften sind später von Köln eingemeindet worden und verloren danach leider an Bedeutung.

Von der eigentlichen Burg ist heute nur der Burghügel zu besichtigen, da die Steine der alten Burg von den Mönchen der ehemaligen Abtei Altenberg – heute als altenberger Dom bekannt – zum Aufbau des Selben dienten…

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Von Solingen zum Müngstener Brückenpark nach Schloss Burg

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Wanderung von Solingen Kohlfurth nach Schloss Burg – nette Strecke!

Die Strecke von Solingen Kohlfurth nach Solingen Burg, Schloss Burg, führt direkt an der Wupper vorbei. Unterwegs bietet sich die Gelegenheit an den beiden Baudenkmälern Grunenburger Brücke und Müngstener Brücke einen kurzen Halt einzulegen. Während die Grunenburger Brücke ein vergessenes Dasein fristet, und vom Abriss bedroht ist, findet sich einige hundert Meter weiter der Müngstener Brückenpark mit einer interessanten, in einem absichtlich rostenden Gebäude untergebrachten Gastronomie und einem Kunsthändler…

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Schloss Burg – Zentrum der Macht im Bergischen

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Adolf von Berg – als Bronzeplastik wacht er über den Hof des neuen Stammsitzes der Grafen von Berg…

Schloss Burg an der Wupper – die Imposante Burganlage war der letzte Herrschaftssitz der Grafen von Berg. Die Vorgängerburg, Burg Berge, befand sich in der Nähe der kleinen Ortschaft Odenthals, und deren Steine ermöglichten, als Schenkung der Grafen von Berg an den Zisterzienserorden, den Aufbau des Altenberger Doms, welcher bis heute wegen seines Fensters und seiner wundervollen Architektur ein bekannter Anziehungspunkt ist.

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Der alte evangelische Friedhof in Köln Mülheim

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Der alte evangelische Friedhof der ehemaligen Stadt Mülheim am Rhein, heute zu Köln gehörend

Seit 1614 werden auf dem kleinen Gelände des alten evangelischen Friedhofs der alten Stadt Mülheim am Rhein, welches an der heutigen Bergisch Gladbacherstraße in Köln liegt, Bestattungen vorgenommen. Der kleine Flecken Erde gelangte im Jahre 1612 als Schenkung des Markgrafen Ernst von der Mark (Geb. 22.02.1590 – Gest. 1654 – es handelt sich dabei um eine Seitenlinie der Grafen von Berg, siehe auch Schloss Burg in Solingen) in den Besitz der ehemaligen Stadt Mülheim am Rhein. Die Grundbedingung für diese Schenkung war die Erlaubnis auch Lutheraner auf dem Friedhof beisetzen zu dürfen, was die ab 1609 durch die Grafen von Berg eingeführte Religionsfreiheit auch auf dass Bestattungswesen erweiterte.

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Der Altenberger Dom

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Der Altenberger Dom im Winter 2010 – von einem Teil der ehemaligen Klosteranlage aus gesehen…

Der Altenberger Dom wurde aus den Steinen der alten Burg Berge – dem Stammsitz der Grafen von Berg, welche heute vor allem noch durch die imposante Burganlage Schloss Burg in Solingen bekannt sind, ist eigentlich kein Dom, sondern ein Münster. Allerdings ist der mittelalterliche Bau durch seine Schönheit im Volksmund als Dom bekannt.

Wenn man, von Köln kommend, über die Landesstraße L 101 in Richtung Wermelskirchen fährt, gelangt man hinter Odenthal in ein verträumtes, noch unberührt erscheinendes Tal welches durch die Dhünn durchflossen wird. Zu beiden Seiten erheben sich leichte Berghügel und die dörflich wirkende Umgebung macht einen gepflegten und romantischen Eindruck…

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Entlang der Strunde – Von der Quelle bis Bergisch Gladbach

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Die Strunde – Deutschlands fleissigster Bach. Wanderung von der Quelle in Herrenstrunden, bis Bergisch Gladbach

Der Weg der Strunde, dem fleißigsten Bach Deutschlands, beginnt oberirdisch im östlich von Bergisch Gladbach gelegenen, malerischen Ort Herrenstrunde an der Landstraße 286. Die Strunde ist hier zwar ein relativ kleiner Bach, jedoch speist sie bereits nahe der Quelle ein Becken einer alten Malteserkomturei aus dem Jahre 1294, welche heute als Hotel genutzt wird. In früheren Zeiten wurde dieses Becken genutzt um eine Mühle anzutreiben, welche heute jedoch nicht mehr vorhanden ist – stattdessen finden sich in dem Becken einige Enten und Schwäne ein, welche vom guten Willen der Hotelgäste und Besucher dort sicherlich eine gute Futterquelle vorfinden.

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