Rheinfalter Bushcraft & Outdoor

Trekking – Outdoor – Bushcrafting

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Haus Fühlingen bei Köln – Kein Spukhaus!

Westlich des Fühlinger Sees gelegen, findet sich eine Ruine, welcher man die ehemalige Größe und Pracht selbst heute noch, in ihrem zerfallenden Zustand anzusehen vermag; das Haus Fühlingen…

Die Geschichte des Ortes ist eine recht tragische – Freiherr Eduard von Oppenheim, Mitbegründer des Kölner Zoos, Gründer des Gestüts Schlenderhan und Sohn des Bankiers Abraham von Oppenheim (1831 – 1909 – Sein Grab findet sich auf dem Melatenfriedhof) erbaute das Anwesen auf dem Gebiet der Fühlinger Heide im Jahre 1884, um dort seiner Leidenschaft, dem Pferdesport, nachzugehen.

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Die alte rechtsrheinische Ortschaft Wichheim, welcher 1910 mit den Orten Schweinheim, Hohlerwik und Schnellweide zum Ort Holweide zusammengelegt wurden, wird erstmals im Jahre 1068 als Domus Wicheri – Heim der Heiligkeit – erwähnt. Wenn man dem Verlauf der Strunde von Buchheim aus folgt, dann kommt man auf dem Weg Richtung Isenburg automatisch durch Wichheim. Einige der alten Fachwerkhäuser sind heute noch erhalten…

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Der Melatenfriedhof in Köln – Ein Ort, mit schauriger Geschichte…

Es gibt Plätze, die sind für traurige und tragische Geschichten wie geschaffen – einer dieser Plätze und ein Ort der Erinnerung an diese Schrecken, ist der Melatenfriedhof in Köln…

Im Jahre 1180 wird dort erstmalig ein Leprosenheim erwähnt, welches Aussätzigen – also Menschen die aufgrund der Erkrankung an der Hansen-Krankheit und der damit einhergehenden Gefahr für den Rest der Bevölkerung nicht in den umliegenden Städten und Gemeinden leben durften – Platz und Schutz bot. Im Jahre 1243 wurde der Ort dann erstmalig als „Hoff to Malaten“ (Hof zu den Erkrankten, im Volksmund auch „Rabenstein“, was darauf schließen lässt dass der Ort damals viele Raben, welche Aasfresser sind, angelockt hatte) urkundlich erwähnt. Weiterlesen

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Der alte evangelische Friedhof der ehemaligen Stadt Mülheim am Rhein, heute zu Köln gehörend

Seit 1614 werden auf dem kleinen Gelände des alten evangelischen Friedhofs der alten Stadt Mülheim am Rhein, welches an der heutigen Bergisch Gladbacherstraße in Köln liegt, Bestattungen vorgenommen. Der kleine Flecken Erde gelangte im Jahre 1612 als Schenkung des Markgrafen Ernst von der Mark (Geb. 22.02.1590 – Gest. 1654 – es handelt sich dabei um eine Seitenlinie der Grafen von Berg, siehe auch Schloss Burg in Solingen) in den Besitz der ehemaligen Stadt Mülheim am Rhein. Die Grundbedingung für diese Schenkung war die Erlaubnis auch Lutheraner auf dem Friedhof beisetzen zu dürfen, was die ab 1609 durch die Grafen von Berg eingeführte Religionsfreiheit auch auf dass Bestattungswesen erweiterte.

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Der alte katholische Friedhof der ehemaligen bergischen Stadt Mülheim am Rhein, heute zu Köln gehördend

Wann der alte katholische Friedhof in Köln Mühlheim dass erste Mal als Ort für Beisetzungen verwendet wurde, ist heute nicht mehr bekannt. Allerdings kann man davon ausgehen dass der Kirchhof der kleinen Kapelle St. Mauritius, damals eine Pfarrkirche welche der ehemaligen Abtei Deutz angehörte und die erstmalig 1160 erwähnung findet, seit eh und je für die Städte Mühlheim am Rhein sowie Buchheim (heute Stadtteile Kölns, damals dem Herzogtum Berg zugehörig – siehe auch Schloss Burg Solingen) als Begräbnisstätte Verwendung fand.

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009Die kleine, verträumt liegende Wasserburg Haus Herl – im Volksmund als Herler Burg bekannt – wurde, so wie sie heute dort steht, im Jahr 1663 erbaut. Urkundlich erwähnt wird dass Haus Herl (Herine) mitsamt der zugehörigen Kapelle jedoch bereits im Jahr 1025. Damals wurde von dort aus eine Honschaft – die unterste Verwaltungseinheit in ländlichen Gebieten im rheinischen und bergischem Land – des Deutzgau, einer Mittelalterlichen Grafschaft, welche 1001 an Köln und 1101 an den Gründer der Grafschaft von Berg überging, verwaltet.

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Der Altenberger Dom im Winter 2010 – von einem Teil der ehemaligen Klosteranlage aus gesehen…

Der Altenberger Dom wurde aus den Steinen der alten Burg Berge – dem Stammsitz der Grafen von Berg, welche heute vor allem noch durch die imposante Burganlage Schloss Burg in Solingen bekannt sind, ist eigentlich kein Dom, sondern ein Münster. Allerdings ist der mittelalterliche Bau durch seine Schönheit im Volksmund als Dom bekannt.

Wenn man, von Köln kommend, über die Landesstraße L 101 in Richtung Wermelskirchen fährt, gelangt man hinter Odenthal in ein verträumtes, noch unberührt erscheinendes Tal welches durch die Dhünn durchflossen wird. Zu beiden Seiten erheben sich leichte Berghügel und die dörflich wirkende Umgebung macht einen gepflegten und romantischen Eindruck…

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Die Strunde – Deutschlands fleissigster Bach. Wanderung von der Quelle in Herrenstrunden, bis Bergisch Gladbach

Der Weg der Strunde, dem fleißigsten Bach Deutschlands, beginnt oberirdisch im östlich von Bergisch Gladbach gelegenen, malerischen Ort Herrenstrunde an der Landstraße 286. Die Strunde ist hier zwar ein relativ kleiner Bach, jedoch speist sie bereits nahe der Quelle ein Becken einer alten Malteserkomturei aus dem Jahre 1294, welche heute als Hotel genutzt wird. In früheren Zeiten wurde dieses Becken genutzt um eine Mühle anzutreiben, welche heute jedoch nicht mehr vorhanden ist – stattdessen finden sich in dem Becken einige Enten und Schwäne ein, welche vom guten Willen der Hotelgäste und Besucher dort sicherlich eine gute Futterquelle vorfinden.

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Villa Orr bei Pullheim – Glanz vergangener Tage…

Die Villa Orr, nahe Pulheim, teilt mit unzähligen anderen verlassenen, und vergessenen Gebäuden ein Schicksal: Im Netz werden sie als Spukorte gehandelt, was einen gewissen Gruseltourismus zu diesen Orten fördert, dabei sind es einfach nur die Reste menschlicher Träume. Gefördert wurde dies auch durch eine lokale Klatschpresse mit weißer Schrift im roten Quadrat – und nein, BILD meine ich damit nicht. Das Gebäude selbst besteht quasi nur noch aus den Außenmauern. Ein Betreten des Geländes ist nicht möglich, da es umzäunt ist, und man die Privatsphäre der Besitzer auch respektieren sollte.

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