Trekking – Outdoor – Bushcrafting

Lost Places & Exploration

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Lost Places – verlorene und vergessene Orte, Zeugen der Geschichte und Übermittler von Geschichten. Das die Sammlung dieser Orte hier nur langsam wächst, liegt daran dass diese Orte eben normalerweise verborgen bleiben. Und dies auch mit gutem Grund!

Ich werde auch keine Wegbeschreibungen oder Lagepläne hierzu geben, denn leider ist es die Norm dass Etwas, was die Zeit überdauert hat, schnell zerstört wird, sofern man es veröffentlicht. Und das muss nicht sein…

Aus diesem Grund wird dieser Bereich auch nur langsam wachsen, da andere Urban Explorer es ebenso sehen, und ich deswegen auch nicht nach entsprechenden Koordinaten fragen werde. Wenn ich etwas Interessantes Entdecke, mache ich Bilder, und veröffentliche sie hier.

Zwischenwerk 9A, Kölner Festungsring

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Der, normalerweise, verschlossene Eingang des Zwischenwerks 9a

Viel gibt es zum Zwischenwerk 9a nicht zu sagen. Die Anlage liegt, gut versteckt, in einem kleinen Wald nahe des Rheins auf dem Gelände einer ehemaligen, belgischen Kaserne, die zuvor – während des Krieges – als Kaserne der Wehrmacht diente. Im Inneren finden sich keine Spuren aus diesen Zeiten, jedoch zeugen diverse Gegenstände von der Nutzung als Treffpunkt für zwielichtige Gestalten.

Das Zwischenwerk 9A des Kölner Festungsrings wurde, anders als die dazu gehörende Hauptanlage – Zwischenwerk 9 diente während des Krieges als Zwischenlager für Deportationen – von der Bevölkerung als Luftschutzanlage genutzt. Der Schutz war eher dürftig, da in den Zwanziger Jahren das Dach der alten Infanteriestellung abgebaut worden, und die Einrichtung Treffern gegenüber dadurch anfälliger war.

Der Weg zum Zwischenwerk ist nicht befestigt, und wer sich dahin wagt, sollte gutes Schuhwerk tragen…

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Lünette 9 – Der dunkle Teil des kölner Festungsrings

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Lünette 9, oder später auch „Lager Hitler“ – der vergessene Teil des Kölner Festungsringes

Lünette 9 – Einer der traurigen Überreste des Festungsbaus in Köln zur preussischen Zeit, als man sich vor den relativ regelmäßigen französischen Überfällen schützen musste. Der neuere Festungsring basierte teilweise auf mittelalterlichen Stadtmauern, welche ab 1815 ausgebaut und verstärkt wurden Bei einer Lünette handelt es sich um eine Form des Festungsbaus, der Sichelmondförmig angelegt wurde, dem jedoch ein Schutzwall fehlt. Quasi eine Art Bastion. Die Ziegelsteine wurden damals – ebenso wie Sandsteine – genutzt weil sie nicht splitterten, wie die Bruchsteine von Mauer

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Dynamitfabrik Kosmos Lustheide im Königsforst

Wer heute an der südlichen Grenze Refraths den Königsforst betritt, stößt quasi automatisch auf ein Bethanien Kinderdorf . Wo heute lachende Kinder spielen, stand von 1850 bis 1919 die Grube Catharina, in welcher Metalle abgebaut, und verschiedene Sprengstoffe – sowohl für den Bergbau, als später auch für den ersten Weltkrieg, prdouziert wurden.

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Haus Fühlingen – Kölns vergessene Villa

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Haus Fühlingen bei Köln – Kein Spukhaus!

Westlich des Fühlinger Sees gelegen, findet sich eine Ruine, welcher man die ehemalige Größe und Pracht selbst heute noch, in ihrem zerfallenden Zustand anzusehen vermag; das Haus Fühlingen…

Die Geschichte des Ortes ist eine recht tragische – Freiherr Eduard von Oppenheim, Mitbegründer des Kölner Zoos, Gründer des Gestüts Schlenderhan und Sohn des Bankiers Abraham von Oppenheim (1831 – 1909 – Sein Grab findet sich auf dem Melatenfriedhof) erbaute das Anwesen auf dem Gebiet der Fühlinger Heide im Jahre 1884, um dort seiner Leidenschaft, dem Pferdesport, nachzugehen.

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Wichheim, ein fast vergessener Ort…

Die alte rechtsrheinische Ortschaft Wichheim, welcher 1910 mit den Orten Schweinheim, Hohlerwik und Schnellweide zum Ort Holweide zusammengelegt wurden, wird erstmals im Jahre 1068 als Domus Wicheri – Heim der Heiligkeit – erwähnt. Wenn man dem Verlauf der Strunde von Buchheim aus folgt, dann kommt man auf dem Weg Richtung Isenburg automatisch durch Wichheim. Einige der alten Fachwerkhäuser sind heute noch erhalten…

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Villa Orr – Die vergessene Schöne…

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Villa Orr bei Pullheim – Glanz vergangener Tage…

Die Villa Orr, nahe Pulheim, teilt mit unzähligen anderen verlassenen, und vergessenen Gebäuden ein Schicksal: Im Netz werden sie als Spukorte gehandelt, was einen gewissen Gruseltourismus zu diesen Orten fördert, dabei sind es einfach nur die Reste menschlicher Träume. Gefördert wurde dies auch durch eine lokale Klatschpresse mit weißer Schrift im roten Quadrat – und nein, BILD meine ich damit nicht. Das Gebäude selbst besteht quasi nur noch aus den Außenmauern. Ein Betreten des Geländes ist nicht möglich, da es umzäunt ist, und man die Privatsphäre der Besitzer auch respektieren sollte.

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